Erinnerungen an die Hinschkoppel

Meine verstorbene Frau Susi, geb. Scharping, und ich haben 1960 von der Gemeinde Trittau durch Vermittlung meines früh verstorbenen Kollegen Albert Voss aus Trittau ein Grundstück aus dem Baugebiet "Hinschkoppel" erworben. Damals waren erst zwei Häuser errichtet, noch mit Stallanbau und eigener Klärgrube.
Meine Familie mütterlicherseits stammte aus Trittau, mein Großvater Rudolph Koropp wurde an der Stelle geboren (1869), wo heute die Gemeindeverwaltung steht. Dort befand sich früher seit 1858 die Bäckerei Ulrich, vorher Koropp. Mein Urgroßvater Andreas Koropp kam damals aus Neustadt-Glewe und heiratete eine der sechs Töchter Hinsch (zwei weitere Halbbrüder Paschen ehelichten ebenfalls Hinschtöchter).
Mein Ururgroßvater Hinsch wurde vor 200 Jahren 1808 im "Burgkrug" am Mühlenteich geboren und war Zimmermann.

Meine Frau und ich kehrten also an meine Wurzeln zurück, als wir 1962 das von der Trittauer Firma Otto Sparr erbaute Haus in der Hinschkoppel 2 bezogen. Der Dachstuhl wurde übrigens von der Firma Friedrich Heidtmann errichtet, die gerade 150 Jahre existiert, das trifft auch für unseren heutigen Standort Grönwohld zu. Wir haben es niemals bereut, nach Trittau bzw. Grönwohld gezogen zu sein.
Autor:
Werner Lampe